Wachstum und Entwicklung des motorisierten Individualverkehrs (MIV) führen wie in allen großen deutschen Städten auch in der Landeshauptstadt Mainz zu erheblichen verkehrlichen, städtebaulichen und umweltrelevanten Problemen. Zur Lösung dieser Probleme kann ein attraktiver öffentlicher Personennahverkehr (ÖPNV) beitragen. Dazu muss er effizient und kostengünstig betrieben werden. Die Landeshauptstadt Mainz hat mehrfach den politischen Willen in Beschlüssen und dem Nahverkehrsplan der Stadt Mainz dokumentiert, zur Lösung dieser Probleme auf das vorhandene Straßenbahnnetz zurückzugreifen, dieses auszubauen und dadurch auch die Wirtschaftlichkeit des Betriebs zu verbessern"!
Dieses Bild wurde uns zur Verfügung gestellt von Kunstmaler Paul Bachmann... www.paulbachmann.de
4.1.2013 Tram in Lörrach
Die IG Verkehr ist grundsätzlich für die Wiedereinführung der Tram in Lörrach, konkret für die Verlängerung der Linie 6 ab Riehen Grenze bis mindestens zur S-Bahnstation Lörrach-Haagen/Messe und
weiter u.U. eine Verlängerung der Linie 8 ab Weil am Rhein via “Gartenbahn” bis Lörrach-Stetten und ab dort analog der Linie 6 weiter gen Lörrach-Haagen.
Wie man am Beispiel von Basler Verkehrspolitik sieht, ist eine deutliche Verkehrsreduzierung nur dann möglich, wenn man den Menschen sinnvolle und vielfältige Alternativmöglichkeiten anbietet.
Die Bereitschaft mit den Öffentlichen Verkehrsmitteln zu fahren, ist in der Gesellschaft vorhanden. Die Öffentlichen Verkehrsmittel müssen allerdings ein paar wichtige Bedingungen erfüllen,
um tatsächlich auf die Dauer angenommen zu werden: Sie müssen sinnvoll aufeinander abgestimmt sein, damit die Fahrgäste nicht auf verschiedenen Bahnhöfen oder Haltestellen lange auf die
Anschlussverbindung warten müssen. Die Linienführung und die einzelnen Stationen müssen den Bedürfnissen der Nutzer angepasst werden und nicht umgekehrt.>
Nicht zuletzt müssen die Öffentlichen Verkehrsmittel pünktlich sein und die Fahrgäste sollten das Gefühl haben, sich frei zu bewegen, das heißt, möglichst alle wichtigen Punkte in der Stadt
und Umgebung ohne großen Zeitverlust unkompliziert erreichen zu können.
Die Basler wollen neben der Straßenbahn Nr. 6, die regulär bis zur Grenze fährt, zusätzlich auch die Straßenbahn Nr. 2 zu Stosszeiten bis zur Lörracher Grenze fahren lassen.
Anscheinend gibt es
an der Grenze, auch auf der deutschen Seite, viele Nutzer, insbesondere Pendler, und nur deswegen denkt man in Basel darüber nach, die Linienführung zu optimieren.
Die Straßenbahn klopft förmlich seit Jahrzehnten an die Lörracher Tür und wird dennoch von den hiesigen PolitikerInnen stets abgewiesen. Warum?
Es gibt keinen ersichtlichen Grund,
warum Frau Heute-Bluhm als Oberbürgermeisterin und Frau Dammann, viele Jahre als Bürgermeisterin und jetzige Landrätin, die Straßenbahn strikt ablehnten, mit nicht überzeugenden
Argumenten und zum Nachteil von uns allen.
Es ist die höchste Zeit, Fragen nach den wahren Gründen für die Ablehnung der Straßenbahn zu stellen und ihre Wiedereinführung in unserem eigenen Interesse einzufordern.

